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Verstopfungsgefahr (27.03.2020)

Pressemitteilung der Stadt Voerde (Niederrhein) vom 27.03.2020

Verstopfungsgefahr durch Hygienepapiere als Toilettenpapierersatz

Auf der Suche nach Alternativen zu Toilettenpapier wird vermehrt auf Küchenrollen, Tempos, Feucht- und Kosmetiktücher oder Zeitungspapier zurückgegriffen. Der Fachdienst Tiefbau warnt: Nur das normale Toilettenpapier darf ins Klo. Alle anderen Haushaltspapiere dürfen dies nicht, sondern müssen nach Gebrauch in einer Tüte gesammelt und dann über die Mülltonne entsorgt werden. Die im Vergleich zu Toilettenpapier sehr dicken und festen Papiere lösen sich im Wasser nicht auf, sondern verstopfen die Rohre.

Feuchttücher enthalten neben Papier zudem häufig auch Kunstfasern, die nicht ins Abwasser gelangen sollten. Steigen jetzt viele Bürger auf den Gebrauch anderer Reinigungspapiere um, drohen die WCs überzulaufen.

Im schlimmsten Fall muss dann ein Fachmann den Abfluss wieder freilegen. Zudem können auch die Pumpen im städtischen Abwassernetz verstopfen und müssen kostenintensiv gereinigt werden. Fällt ein Pumpwerk aus, kann sich das Abwasser bis in die privaten Keller zurückstauen. Besonders gefährdet sind die Grundstücke, die über Einzelpumpstationen an ein Druckrohrleitungsnetz angeschlossen sind. Die hier eingesetzten Schneidradpumpen können durch die Fasern schnell verstopfen.

Gerade in der allgemein angespannten Lage können Sie mit verantwortungsvollem Handeln dazu beitragen, solch einen Abpump- und Reinigungsaufwand zu vermeiden. Sie verhindern dadurch auch zusätzliche Kosten für sich und andere.


Ansprechpartner

Pressekoordination

Stadt Voerde (Niederrhein)
- Pressekoordination -
Judith Valentin
Rathausplatz 20
46562 Voerde

E-Mail: pressestelle@voerde.de
Telefon: 0 28 55 / 80 - 3 35
Telefax: 0 28 55 / 96 90 - 108


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