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Bundesverkehrswegeplan 2030 (archivierte Seite) (10.08.2016)

Pressemitteilung der Stadt Voerde (Niederrhein) vom 10.08.2016

Stadt Voerde erörtert mit dem Verkehrsministerium NRW die geplante Trasse der B8n

Vertreter der Stadt Voerde hatten bereits am 4. Juli 2016 im Bundesverkehrsministerium in Berlin die unüberbrückbaren Konflikte einer geplanten Neutrassierung der B8n auf dem Voerder Stadtgebiet deutlich machen können. Am 09. August 2016 reisten nun Bürgermeister Haarmann, Erster Beigeordneter Limke und MdL Meesters, auf Vermittlung und in Begleitung des MdB Dr. Krüger, nach Düsseldorf, um auch dem Landesverkehrsministerium ihre Bedenken gegen einen Neubau der Trasse zu erläutern. Sie hatten Gelegenheit, auf die durch die Neubautrasse ausgelösten unverträglichen Beeinträchtigungen des für die Stadt Voerde und die Region bedeutenden Naturraums hinzuweisen. In der Diskussion hatte darüber hinaus der sensible Standort des denkmalgeschützten "Haus Voerde" als auch die negativen Auswirkungen des Straßenneubaus auf Mensch, Tier und Stadtentwicklung Raum.

Das Ministerium zeigte Verständnis für die ablehnende Position der Stadt Voerde. Es versicherte im Gespräch, dass es nicht im landespolitischen Interesse sei, im Dissens zu Teilen der betroffenen Kommunen und damit zu einer großen Zahl von Bürgerinnen und Bürgern Entscheidungen durchzusetzen. Vielmehr bekam die Stadt Zuspruch, dass eher  im Konsens mit allen betroffenen Kommunen geeignete Alternativen entwickelt werden  sollten. Die Überlegungen müssten den gezielten Ausbau vorhandener Strukturen als Alternative zu einem am Ende als nicht realisierbar zu verwerfendem Neubau beinhalten. Bürgermeister Haarmann zeigt sich nach dem Gespräch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es gibt kein Festhalten an der alten Neubauplanung, nun kann über Alternativen nachgedacht werden. Die Stadt Voerde will dazu gerne konstruktive Vorschläge einbringen.


Pressekoordination

Stadt Voerde (Niederrhein)
- Pressestelle -
Miriam Gruschka
Rathausplatz 20
46562 Voerde

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