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Kirmes

An dem Erntedankwochenende geben sich die Voerder Vereinsgemeinschaft und die Schaustellerfamilie Eul große Mühe, den Besuch der Voerder "Nottekirmes" zu einem echten Erlebnis zu machen.

Seit wann es die Nottekirmes gibt, lässt sich trotz Recherchen nicht genau bestimmen. Nachzuverfolgen ist allerdings, dass in der Zeit vor der Reformation allerorts Kirchweihfeste gefeiert wurden. In Götterswickerhamm begann man dieses Fest am Sonntag nach dem Geburtstag des Schutzpatrons Nikomedes (27. September) Nachdem die Götterswickerhammer Kirche evangelisch wurde, feierte man dieses Volksfest am Erntedanktag, dem 1. Sonntag im Oktober.

Seit dem 19. Jahrhundert stand die Nottekirmes auf dem Gelände bei Brauer, heut Haus Rheinwacht, gegenüber der Kirche. Für den Namen Nottekirmes war wohl maßgebend, dass es im hiesigen Bereich besonders viele Walnussbäume gab und die Walnüsse zu dieser Zeit reif sind. Dieser Name dürfte allerdings nach der Reformation aufgetaucht sein.

Etwa um die vorletzte Jahrhundertwende herum, als die Besiedlung in Voerde stärker wurde, begann sich die Nottekirmes in der Hauptsache im Bereich der Gaststätte Pliester an der Frankfurter Straße anzusiedeln.

In den Dreißiger Jahren zog die Voerder Nottekirmes teilweise in den Bahnhofsbereich. Erst 1948 - 3 Monate nach der Währungsreform - wurde erstmals nach dem Krieg wieder die Nottekirmes groß gefeiert.

Auch in den Ortsteilen Spellen und Friedrichsfeld findet die "Fliegenkirmes" statt. Neben den traditionellen Kinderkarussells und einer rasanten Raupe werden zusätzliche attraktive Fahrgeschäfte und Imbissstände die Besucher begeistern.

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