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Götterswickerhamm - Rhein

Bei dem Frühjahrshochwasser 1810 stieß dem Schiffseigentümer Peter Schmitz ein Unglück mit seiner „Arche“ zu. Das mit Mühlheimer Stückkohle für Rotterdam beladene Schiff strandete bei schwerem Sturm auf dem rechten Rheinufer beim sog. Hammschen Reck und konnte nicht mehr flott gemacht werden. Peter Schmitz versah danach Lotsendienste in diesem durch Reste ehemaliger Inseln besonders gefährlichen Rheinabschnitt.

Rhein bei Götterswickerhamm - Foto: Rolf Nißen, Götterswickerhamm

Die gestrandete Arche diente der Schifferfamilie als Wohnung. Als die Seitenplanken morsch wurden, ersetzte man sie nach und nach durch ein Mauerwerk. So steht heute die einstige Arche als Haus am Deich, und es wurde das gleichnamige Restaurant mit hervorragender Gastronomie.

Rhein bei Götterswickerhamm - Foto: Rolf Nißen, Götterswickerhamm
Rhein bei Götterswickerhamm - Foto: Rolf Nißen, Götterswickerhamm

Am Rhein entlang, von Möllen bis Reshoven, führt ein Fußweg, der im Volksmund Linnepad genannt wird. Es ist schon lange her, dass der Leinpfad seinen ursprünglichen Zweck erfüllte, Weg für die Pferde zu sein, welche an langen Seilen Schiffe stromaufwärts zogen. Bei Ostwind hatten die Schiffe von Mehrum kommend „verkehrten“ Wind, so dass sie mit ihrem Segel nichts anfangen konnten.

Rhein bei Götterswickerhamm - Foto: Rolf Nißen, Götterswickerhamm
Rhein bei Götterswickerhamm - Foto: Rolf Nißen, Götterswickerhamm

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