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Ausbildung - Fachangestellte / Fachangestellter für Bäderbetriebe (m/w/d)

Voraussetzung:

  • mindestens Fachoberschulreife

Ausbildungsbeginn:

  • Jeweils zum 01. August

Ausbildungsdauer:

  • Drei Jahre

Ausbildungsverlauf:
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und erfolgt in den städtischen Bädern und am Franz-Jürgens-Berufskolleg Düsseldorf.

Ausbildungsinhalte/Schulfächer

  • Mathematik (z.B. beim Führen von Bäderkassen und Erledigen des Zahlungsverkehrs)
  • Deutsch (z.B. beim Abfassen von (Verwaltungsberichten und Formulieren von Werbemaßnahmen)
  • Biologie/Chemie/Physik (z.B. beim Leisten von Erster Hilfe, beim Analysieren des Badewassers sowie beim Pflegen und Warten der betriebstechnischen Anlagen)
  • Sport (z.B. beim Ausüben von unterschiedlichen Schwimmtechniken und beim Tauchen)

Was wird gezahlt?

Ausbildungsjahrab 01.01.2019ab 01.01.2020
1. Ausbildungsjahr1.018,26 Euro*1.068,26 Euro*
2. Ausbildungsjahr1.068,20 Euro*1.118,20 Euro*
3. Ausbildungsjahr1.114,02 Euro*1.164,02 Euro*

* nach der zurzeit geltenden Rechtslage

Abschluss der Ausbildung:
Die Abschlussprüfung besteht aus einer praktischen und schriftlichen Prüfung (vgl. § 8 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe vom 26. März 1997) und wird durch die Bezirksregierung Düsseldorf vorgenommen.

Einsatzbereiche:
Fachangestellte für Bäderbetriebe (m/w/d) sorgen für die Sicherheit in Schwimmbädern. In den verschiedensten Badeeinrichtungen beaufsichtigen und betreuen sie die Badegäste, insbesondere unmittelbar im Badebereich, erkennen Notfälle, retten Menschen aus dem Wasser oder leiten Wasserrettungsmaßnahmen ein, sichern Lebensfunktionen verunglückter Personen, z. B. durch Wiederbelebung, und führen Maßnahmen zur Ersten Hilfe durch. Sie müssen unterschiedliche Schwimmtechniken stilgerecht ausüben können sowie strecken- und tieftauchen und erteilen theoretischen und praktischen Schwimmunterricht.

Sie überwachen die technischen Anlagen sowie die Wasserqualität und führen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durch, sichern Betriebsabläufe badetechnischer Anlagen und steuern die Prozessabläufe zur Wasseraufbereitung, wenden bei Betriebsstörungen Notfallpläne an und leiten Maßnahmen zur Störungsbeseitigung ein.

Darüber hinaus pflegen und warten sie z.B. Sport- und Spielgeräte und sorgen für Sauberkeit und Sicherheit in Umkleidekabinen und Duschen. Weiterhin pflegen sie die zur Badeanstalt gehörenden Freiflächen und Grünanlagen. Außerdem wirken sie bei Verwaltungsaufgaben unter Anwendung einschlägiger Rechts- und Verwaltungsvorschriften und wirken bei Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit mit.

Für die Berufsausübung ist eine gute körperliche Konstitution notwendig. Die Beaufsichtigung des Badebetriebes erfordert

  • ein hohes Maß an Verantwortung, weil gefährliche Situationen rechtzeitig erkannt werden und geeignete, ggf. auch lebensrettende Maßnahmen eingeleitet bzw. ausgeführt werden müssen.
  • Konzentration, Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. für das Überwachen des Badebetriebs, für das Wahrnehmen von Notfällen im Bäderbetrieb)
  • Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsvermögen (z.B. bei Verstößen von Badegästen gegen die Baderegeln)
  • Körperbeherrschung (z.B. für das Durchführen von Rettungsmaßnahmen im Wasser)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Bedienen und Instandhalten von Wasseraufbereitungsanlagen)

 

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Ansprechpartner

Weitere Informationen

Bewerbung an:

Stadt Voerde (Niederrhein)
Der Bürgermeister
Fachdienst Personal- und Gesundheitsmanagement
Rathausplatz 20
46562 Voerde

Für das Einstellungsjahr 2020 wird 1 Stelle als Auszubildender für den Beruf des Fachangestellten für Bäderbetriebe angeboten. Die Ausschreibungsfrist endet am 02.11.2019.

Es findet eine bedarfsgerechte Ausbildung statt.

Das schriftliche Personalauswahlverfahren für alle Nachwuchskräfte wird durch das Studieninstitut Niederrhein in Krefeld durchgeführt. Die Termine hierzu sind durch das Studieninstitut Niederrhein für Februar 2020 terminiert worden. Jede/r Bewerber/in (m/w/d) erhält hierfür eine persönliche Einladung.

Hinweis:
Heftmappen und Plastikfolien sowie sonstige Bewerbungsmappen sind unter dem Aspekt des Umweltschutzes nicht erwünscht und können aus Kostengründen nicht zurückgesandt werden.


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