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Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer gehört zu den sogenannten Realsteuern. Sie ist eine Gemeindesteuer und wichtige Einnahmequelle der Kommunen. Rechtsgrundlagen sind das Gewerbesteuergesetz, die Gewerbesteuer-Durchführungsverordnung und (als allgemeine Verwaltungsvorschriften) die Gewerbesteuer-Richtlinien.

Das Finanzamt ermittelt aufgrund der Steuererklärung zunächst den Gewerbeertrag und setzt auf dieser Basis den sogenannten Gewerbesteuermessbetrag für das Veranlagungsjahr fest (Grundlagenbescheid). Gegen den Gewerbesteuermessbetrag kann beim Finanzamt Einspruch eingelegt werden.

Der vom Finanzamt vorgegebene Steuermessbetrag wird mit dem von der Kommune festgesetzten Hebesatz multipliziert und so die zu zahlende Gewerbesteuer berechnet (Folgebescheid).

Die Gewerbesteuer wird in einem Vorauszahlungssystem erhoben. Die Vorauszahlungen sind nach § 19 des Gewerbesteuergesetzes am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November des Jahres zu leisten. Die Festsetzung der Vorauszahlungen, insbesondere für kommende Jahre, gilt bis zur Bekanntgabe einer geänderten Festsetzung / eines geänderten Gewerbesteuerbescheides.

Der Hebesatz der Stadt Voerde (Niederrhein) für Gewerbesteuer beträgt seit dem 01.01.2017  470 %. Der Hebesatz wird jährlich mit der Haushaltssatzung oder mit einer Hebesatzsatzung beschlossen und veröffentlicht.

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