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Einzelhandelskonzept

"Eine lebendige Innenstadt ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die Entwicklung einer Stadt. Als „lebendig" werden Innenstädte beschrieben, wenn in ihnen buchstäblich „Leben" stattfindet, das heißt dass Menschen dort leben, arbeiten und sich versorgen können. Zu einer lebendigen und attraktiven Innenstadt gehört ein vielfältiges Einzelhandelsangebot, welches eine umfassende Versorgung einzelner Gruppen, wie zum Beispiel der zunehmend älteren Menschen, gewährleistet. Dem Einzelhandel fällt damit die Leitfunktion einer funktionierenden Innstadt zu." (vergleiche Einzelhandelskonzept Voerde)

Versorgungszentren in Voerde

 

Um nicht nur die Entwicklung einer lebendigen Innenstadt, sondern auch die Entwicklung der Nebenzentren in Friedrichsfeld, Spellen und Möllen zu fördern, die Versorgung der Bevölkerung mit Dingen des täglichen Bedarfs zu sichern und auch um möglichen Investoren Planungssicherheit zu gewährleisten, hat der Rat der Stadt Voerde 2007 ein Einzelhandelskonzept als Leitlinie für künftige einzelhandelsbezogene Planungen anerkannt.

Das Einzelhandelskonzept für die Stadt Voerde ist von einem externen Gutachter, - Stadt- und Regionalentwicklung Dr. Donato Acocella - in Zusammenarbeit mit Vertretern des Rates, der Stadtverwaltung, der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, dem Einzelhandels- und Dienstleistungsverband sowie des Stadtmarketings Voerde e.V. erarbeitet worden.

 

Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes

Das bestehende Einzelhandelskonzept aus dem Jahr 2005 wird derzeit fortgeschrieben. Der beauftragte Gutachter Dr. Donato Acocella hat ein Gutachten erstellt, welches als Grundlage zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes dient. Dieses liegt nun als Entwurf vor und wird öffentlich ausgelegt. Daraus abgeleitet ergibt sich ein Entwurf für den Umsetzungsbeschluss, der ebenfalls öffentlich ausgelegt wird. Der Umsetzungsbeschluss enthält alle wesentlichen Grundsätze und Leitlinien die sich aus dem Gutachten zur Steuerung der einzelhandelsrelevanten Aspekte im Voerder Stadtgebiet ergeben. Wichtige Bestandteile sind dabei bspw. die „Voerder Sortimentsliste", die die Zentrenrelevanz einzelner Sortimente festlegt und die Abgrenzung der zentralen Versorgungsbereiche sowie deren räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Als zentrenrelevante Sortimente, die innerhalb der Zentren konzentriert werden sollen, gelten u. a. Elektrokleingeräte, Spielwaren, Heimtextilien, Bücher, Schuhe, Uhren / Schmuck. Die Bestandteile des Umsetzungsbeschlusses sollen zukünftig im Rahmen von Bauleitplanverfahren berücksichtigt werden.
Die Offenlage findet vom 18. Juli bis einschließlich 16. September 2016 statt. Die Unterlagen können im Bürgerbüro (Rathaus Voerde, Rathausplatz 20) zu den Sprechzeiten eingesehen werden. Darüber hinaus sind die Unterlagen im Internet unter www.voerde.de/de/inhalt/planungen-und-beteiligungen/ einsehbar.

Während der Offenlage findet zusätzlich am 30. August 2016 um 19 Uhr eine öffentliche Veranstaltung im großen Sitzungssaal des Rathauses statt, in der der Gutachter das Einzelhandelsgutachten vorstellt. Dadurch erhalten die Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich zu informieren und ihre Fragen zum Gutachten zu stellen. Nach der Veranstaltung besteht sodann im Rahmen der noch bis einschließlich 16. September 2016 weiterlaufenden Offenlage weiterhin für jedermann die Möglichkeit, schriftlich Stellung zu nehmen. Die schriftlichen Stellungnahmen können bei der Stadt Voerde, Fachdienst Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz abgegeben werden.

Im Anschluss an die Offenlage wird es die Aufgabe der Verwaltung sein, unter Beteiligung der „Arbeitsgruppe Fortschreibung Einzelhandelskonzept Voerde" die eingegangenen Stellungnahmen zu sichten und Vorschläge zur Berücksichtigung zu erarbeiten.

Das Ergebnis soll dann durch den Stadtrat beschlossen werden. Der endgültige Umsetzungsbeschluss muss die rechtlichen Vorgaben beachten, kann aber von dem Gutachten des Büros Dr. Acocella abweichen, wenn es gute Gründe dafür gibt. Diese Gründe sind im Wesentlichen von den Ergebnissen des Beteiligungsverfahrens abhängig. Deshalb ist es für den Gesamtprozess und die Abwägung wichtig, dass Händler und auch Kunden ihre Interessen zum Ausdruck bringen, unabhängig davon, ob diese Belange schon im Gutachten berücksichtigt zu sein scheinen oder nicht. Die Geschäftsleute, Eigentümer, Bürgerinnen und Bürger - jedermann - ist daher dazu aufgerufen, die Belange, die das direkte Umfeld, den Stadtteil oder die Gesamtstadt betreffen, zu hinterfragen und Stellung zu nehmen.

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