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Eichenprozessionsspinner

Seit 2001 ist eine starke Vermehrung des Eichenprozessionsspinners festzustellen. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich seit 2005 vor allem über das linksrheinische Tiefland und das westliche Münsterland. Nach vereinzeltem Auftreten in den Jahren 2005 und 2006 ist auch die Stadt Voerde, wie die Nachbarkommunen, im Jahre 2007 erstmalig fast flächendeckend betroffen. Nach Angaben des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW handelt es sich bei dem Vorkommen des Eichenprozessionsspinners um ein Zeitphänomen, das, begünstigt durch wärmere Witterungsperioden, noch mehrere Jahre das Verhalten in der Nähe und unter Eichenbäumen beeinflussen wir

Die Raupe des Eichenprozessionsspinners bewegt sich in den Monaten Mai bis Juni ähnlich einer Prozession, von den gesponnenen Nestern zu den Baumkronen. Sorgen bereiten die mikroskopisch kleinen Härchen, auch „Brennhaare“ genannt, die die Raupen zum Schutz gegen Fraßfeinde entwickeln und die beim Kontakt mit Menschen und Tieren pseudoallergische Reaktionen hervorrufen können. Dabei kann es beim Menschen zu Hautreizungen und Entzündungen der Bindehaut sowie des Rachens kommen. Ein direkter Kontakt mit den Härchen sollte deshalb vermieden werden. Eltern sollten ihre Kinder von den Raupennestern fernhalten.

Im Bereich der Stadt Voerde ist eine Fachfirma beauftragt, auf öffentlichen Flächen gegen den Eichenprozessionsspinner notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Die Palette reicht hierbei von einer vorbeugenden Behandlung der befallenen Eichenbäume mit unbedenklichen Pflanzenschutzmitteln bis zum Absaugen und Vernichten der Raupennester per Saug- und Flammgerät. Öffentliche Flächen, insbesondere an Kindergärten, Schulen, Spielplätzen oder ähnlichen unterliegen der ständigen Kontrolle durch Mitarbeiter des Fachdienstes Baubetrieb. Soweit in diesem Zusammenhang ein Befall privater Flächen festgestellt wird, werden die Grundstückseigentümer regelmäßig informiert.

Für Eichenbäume, die sich auf Privatbesitz befinden, sind die Grundstückseigentümer verantwortlich, erforderliche Maßnahmen sind von diesen selbst zu veranlassen. Der Fachdienst Baubetrieb steht hier beratend zur Seite. Bitte wenden Sie sich an einen der nebenstehenden Ansprechpartner.

Die Beseitigung ist auch auf privaten Grundstücken dringend erforderlich. Die Beseitigung der Gespinste kann unter anderem von Garten- und Landschaftsbauunternehmen vorgenommen werden.
Es sind unter anderem die folgenden Firmen bereit, die entsprechenden Arbeiten vorzunehmen:

Gartenbau Gisela Benk, Weseler Straße 4, 46509 Xanten,
Telefon: 0 28 02/ 34 75 oder 02 08 / 37 37 46

Baumpflege Garten- und Landschaftsbau Ralf Keller, Vorst 42, 47661 Issum,
Telefon: 0 28 35 / 55 14, Fax: 0 28 35 / 68 55

Andreas Janssen, Blumenheideweg 7, 47624 Kevelaer,
Telefon: 0 28 32 / 28 77

Nolden Landschaftsbau, Am Wasserturm 1, 47623 Kevelaer,
Telefon: 0 172 / 2 52 27 90

Johannes Janßen, Fuhrenweg 11, 47546 Kalkar,
Telefon: 0 28 24 / 9 23 90, Fax.: 0 28 24 / 47 30

Norbert Mähler, Auf dem Kamp 12 B, 47533 Kleve-Reichswalde,
Telefon: 0 28 21 / 4 81 60

 

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