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Kurzportrait - Eine Stadt stellt sich vor

Voerde, eine Stadt mit überdurchschnittlicher Wohnqualität, eingebettet in die reizvolle niederrheinische Landschaft, bietet seinen mehr als 37.000 Einwohnern und den Gästen attraktive Einkaufsmöglichkeiten, interessante Freizeitangebote und Sehenswürdigkeiten.

Die Anfänge Voerde's gehen ins frühe Mittelalter zurück. Funde aus vergangener Zeit beweisen jedoch, dass das Land an Rhein und Lippe schon viel früher besiedelt und bewirtschaftet gewesen ist. Archäologen und Historiker haben festgestellt, daß Voerde schon zur Römer und Frankenzeit als Platz an der Furt über einen Rheinarm begann. Die alte Schreibweise für Furt war "Fuerdt". Daraus entwickelte sich der Name Voerde.

Von 1652 bis 1804 hatte Voerde Rang und Gerichtsbarkeit als "Herrlichkeit Voerde" von brandenburgischen Gnaden. Von 1805 bis 1813, während der französischen Fremdherrschaft, war Voerde Teil des Amtes "Götterswickerhamm", das Napoleon 1806 in eine "Mairie" (Bürgermeisterei) umtaufte.

1815 wurde wiederum unter preußischer Herrschaft aus Götterswick eine Landbürgermeisterei mit den Gemeinden Voerde, Löhnen, Mehrum, Götterswickerhamm, Möllen und Spellen gebildet. 1911 wurde die Bürgermeisterei Götterswickerhamm in Voerde umgetauft. Nach einer internen Neuordnung schlossen sich die Gemeinden Löhnen, Götterswickerhamm und Mehrum 1922 zur Gemeinde Löhnen zusammen, während Möllen, Voerde und Spellen sich zur Gemeinde Voerde bekannten. Beide wurden unter dem gemeinsamen Dach des Voerder Rathauses verwaltet. Dieses zweigeteilte Amt gab es bis zum Jahre 1950. Beide Gemeinden besiegelten ihren Zusammenschluss 1950 zur Großgemeinde Voerde. Genau 30 Jahre hat dieses Bündnis bestanden, ehe es nach einer stürmischen Entwicklung und nach großen Anstrengungen im Kampf um die Selbständigkeit 1981 zu Stadtehren kam.

Voerde zeichnet sich durch eine ausgesprochen günstige verkehrsgeographische Lage aus, was die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasser betrifft. Im Schnittpunkt zweier Entwicklungsachsen gelegen, die durch eine Konzentration von Einrichtungen, vor allem auf dem Verkehrs- und Transportsektor, gekennzeichnet sind, ist hier gewährleistet, dass regionale und überregionale Wirtschaftszentren und auch Erholungsgebiete schnell zu erreichen sind. Die Holland Autobahn A3 (Anschlussstelle Hünxe) ist von Voerde aus gut und in wenigen Minuten zu erreichen und die Bundesstraße 8 durchzieht in Nord-Süd Richtung die ganze Stadt. Mehrere Buslinien verbinden Voerde mit Duisburg und Wesel und regeln den innerstädtischen Verkehrsbetrieb. Durch Voerde führt die Bundesbahnhauptstrecke Ruhrgebiet Holland mit den Haltepunkten Voerde und Friedrichsfeld. Der Rhein und der Wesel-Datteln-Kanal tragen die Schiffe, die dann im Rheinhafen Voerde Emmelsum be- und entladen werden. Der Nahverkehrsflughafen "Schwarze Heide" ist nur ca. 10 km entfernt und der Großflughafen Düsseldorf ca. 55 km.

Voerde gehört zu den Städten mit überdurchschnittlicher Wohnqualität in landschaftlich reizvoller Umgebung. Voerde bietet für seine Einwohner attraktive Sport und Freizeitmöglichkeiten. Insgesamt 200 Kilometer Rad und Wanderwege führen entlang der Rheinpromenade in Götterswickerhamm, durch das Naturschutzgebiet "Mommniederung", vorbei an Denkmälern und Sehenswürdigkeiten. Eine der Sehenswürdigkeiten ist das Wasserschloss "Haus Voerde", das u.a. durch die gute Restauration und das dort ansässige Standesamt weit über die Grenzen Voerde's bekannt ist.

Das die Stadt Voerde in Sachen Wirtschaftsförderung auf dem richtigen Wege ist, zeigen die attraktiven Neuansiedlungen z.B. im Bereich des sich im Aufbau befindlichen Gewerbegebietes an der Grenzstraße / Heideweg. Damit hat das Gewerbegebiet Unternehmen gewonnen, die Käuferströme anziehen und so die Existenzmöglichkeiten der übrigen Betriebe verbessern. Weitere Flächen in der Größenordnung von rd. 8 ha stehen ansiedlungswilligen Unternehmen in diesem von der Infrastruktur gut angebundenen Areal zur Verfügung.

Voerde hat im Verlaufe der letzten Jahre insbesondere im Bereich der City ein Umfeld geschaffen, dass ein Nebeneinander zwischen Wohnen und Einkaufen im Grünen ermöglicht.

In der Citylage um das Rathaus herum bildet der neu gestaltete Marktplatz Einkaufs und Kommunikationsmöglichkeiten für Jung und Alt. In unmittelbarer Nähe befinden sich Banken und Geschäftslokale. Darüber hinaus entstand in architektonisch ansprechender Form ein SB-Warenhaus mit rd. 8.000 qm Verkaufsfläche, wovon rd. 2.800 qm als Shop-Zonen angelegt sind. Der Voerder City-Bereich beherbergt außerdem ein Hotel Garni mit einer Bettenkapazität von 103 Betten. Planerisch sollen die Übergänge zwischen dem Wohnen und dem Einkaufen fließend sein, um die Ein- und Zweifamilienhausstruktur, die bis in die Randzone des City Bereiches heranreicht, durch eine ausgewogene Gestaltung des Ortskernes abzurunden.

Aber auch im Bereich der Industrieansiedlungen wird derzeit ein Konzept mit den Nachbarkommunen über eine industrielle Erschließung des Lippemündungsbereiches entwickelt, durch dass großflächig Industriegelände bereitgestellt werden soll. Daneben steht der Stadt Voerde im Ortsteil Emmelsum an der Bösken-/Weseler Straße eine erschlossene und sofort nutzbare Industriefläche in der Größenordnung von rd. 13 ha zur Verfügung. Dieser Bereich liegt unmittelbar in Hafennähe und besitzt einen Gleisanschluss.

Die Stadt Voerde ist im Rahmen ihrer Wirtschaftsförderung bestrebt, durch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen dazu beizutragen, dass die Region eine Zukunftsperspektive erhält, die ein Wohnen und Leben in der Stadt Voerde (Niederrhein) noch attraktiver macht.

Die Inbetriebnahme des Bürgerbüros im Rathaus im Dezember 1996 sowie des Bürgerbüros in Friedrichsfeld am Markt im August 1999 dokumentiert, dass die Stadt bemüht ist, den Verwaltungsbesuch noch angenehmer zu gestalten. Durch das Bürgerbüro ist der Dienstleistungsservice gegenüber den Bürgern weiterhin verbessert worden. Die Philosophie und Grundidee des Bürgerbüros ist denkbar einfach und lautet: einen modernen, kundenorientierten Service von unterschiedlichsten Verwaltungsleistungen in räumlicher Nähe anzubieten.

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